Rio 2016

                        

Das grösste was ein Ruderer erreichen kann. Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer der Männer ist Olympiasieger.
Wir sind stolz auf Euch. Herzliche Gratulation!

Link SRF:
http://www.srf.ch/sport/rio-2016/ruder-gold-leichtgewichts-vierer-holt-olympiasieg

Direktlink Zusammenfassung:
http://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=d4388c3d-db26-4899-b798-f822740b5bfa#/t=13.172

Direktlink "Gold mit Ansage"
http://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=32b360d9-1158-466e-af1c-9c94a2742e3f#/t=124.987

Direktlink "Viermal Gold, Siegerehrung"
http://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=f4243596-6f12-40f2-991b-8473243c32ac#/t=7.397

Lucas Tramèr, Simon Schürch, Simon Niepmann und Mario Gyr

Mario Gyr, Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr hatten dem Unterfangen «Olympia-Gold» alles untergeordnet und nie einen Hehl daraus gemacht, dass in Rio nur der Sieg zählt. Und das Schweizer Quartett hielt Wort: Nach einem mässigen Start mit Rang 3 in der Qualifikation konnten sich die Schweizer stetig steigern. Mit Bestzeit im Halbfinal untermauerten sie ihre Favoritenrolle für den Final.

Bericht 20 Minuten Online vom 11.8.2016

Das Quartett Mario Gyr, Simon Schürch, Simon Niepmann und Lucas Tramèr wollte nur eines – Gold. «Wir haben uns unseren Bubentraum erfüllt», freute sich Schürch, fasste sich an die umgehängte Goldmedaille und sagte: «Das fühlt sich unglaublich gut an.»

Das Schweizer Quartett hatte vor Streckenhälfte im Gegenwind die Führung übernommen und gab diese auf dem zweiten Kilometer nicht mehr ab. «Wir waren physisch die Stärksten», so Schürch. «Jetzt sind wir Europameister, Weltmeister und Olympiasieger. Wir sind definitiv auf dem Olymp angekommen.»

«Eine Bombe ausgepackt»

Der Wag dahin war lang «und hart. 500 Meter vor dem Ziel wurde es mir schwarz vor den Augen», sagte Gyr. «Aber wir vermochten nochmals eine Bombe auszupacken und durchzuziehen. Das ist genial.»

Für Gyr war letztlich der Vorlauf entscheidend, da hatten die Schweizer am Samstag enttäuscht und waren nur Dritte geworden. «Aber wir haben Kraft gespart», so Gyr. Schürch gestand jedoch, dass die Situation ungemütlich war. «Wir wurden nervös, der Trainer wurde nervös, aber es war der nötige Weckruf.»

Partys ohne Ende

Wie es mit dem Boot, das eigentlich nur unfreiwillig zusammengefunden hatte, weitergeht, ist offen. «Jetzt machen wir zuerst einmal Party, sagt Gyr. Und danach machen wir wieder Party, und dann folgt die nächste Party.» Und irgendeinmal später werde man dann schauen, wie es weiter geht.